Visuel zum 3. Kapitel : Cethis !

4 Im ewigen Wald verbergen sich die Geister,jenseits des Guten und Bösen, doch wehe Dir, kleines Menschenkind

Im ewigen Wald verbergen sich die Geister,
jenseits des Guten und Bösen,
doch wehe Dir, kleines Menschenkind,
in der Dunkelheit leben sie ihre Fehden aus!

@ravanchronik

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Im ewigen Wald

Im Wald von Fontainebleau 7

Mir ist in den vergangenen Wochen richtig klargeworden, wie wichtig es ist, auf unser Werkzeug aufzupassen. Erstens fällt mir mein Handy aus den Händen und ich muss den Bildschirm reparieren lassen. Irgendwie hatte ich Glück im Unglück, denn in diesem Moment hatte in meine Spiegelreflexkamera und die Sonnenbrille von meinem Mann in den Händen. Das Telefon war noch am einfachsten zu reparieren in diesem Moment. Doch danach kam es dazu, dass ich an einem Abend einen Schluck Rotwein auf meinen armen Computer vergoss. Panik! Ich habe das Ding über Tage trocknen lassen, diese Wartezeit war entsetzlich. Doch, oh Wunder, nach einiger Zeit sprang die Maschine wieder an, nichts war verloren, allerdings ließ sich der gute Rechner nicht mehr aufladen und musste doch zum Doktor gebracht werden. Am Abend zuvor hatte ich mich über Aleister Crowley dokumentiert und mir noch gedacht, wie wichtig es ist, über Leute Bescheid zu wissen, und nicht einfach ihre Arbeit in Form von schönen Bildern zu preisen. Ich mag nämlich ganz gern sein Tarot, welches allerdings von der Künstlerin Lady Frieda Harris entworfen und verwirklicht wurde. Man sollte die Kraft der Bilder nie unterschätzen und besser dem Ursprung der Urheber auf die Spur kommen. Aleister Crowleys Wirken und Tun ist nicht unbedingt erstrebenswert, ohne es banal bewerten zu wollen, zumindest sind wir weit vom friedlichen Miteinander entfernt.

Im Wald von Fontainebleau 1

Ich hatte zumindest den Eindruck, dass dieser unfriedliche Geist mir eins auswischen wollte, weil ich meine Meinung bezüglich der „schönen“ Bilder des Tarots änderte. Wie ein ungezogenes Kind, welches unbedingt die nötige Aufmerksamkeit der Mitmenschen auf sich ziehen will.

Das soll mir eine Lehre sein!

Fontainebleau 9

Zurück in die Natur, jenseits von Gut und Böse, dort wo die Geister miteinander leben, sich bekämpfen, wenn es sein muss, und wieder zum Frieden kommen, wenn es sich ergibt. Zurück zur ursprünglichen Idee des menschlichen Daseins, unsere Sinne und Fähigkeiten, unsere Empfindungen auszudrücken, scheinen nur dazu zu dienen, die Herrlichkeit der Natur und unseres Universums zu dokumentieren. Eigentlich brauchen wir keine Bewertung unseresgleichen. (Wahrscheinlich hat Lady Harris das besser begriffen, daher die Schönheit ihrer Bilder im Tarot …)

Im Wald von Fontainebleau 2

Und was ist mir danach widerfahren? Mein wichtiges Werkzeug verlangte schon seit einiger Zeit nach Aufmerksamkeit und ich habe es einige Wochen aufgeschoben, mich darum zu kümmern. Es handelt sich um meine Füße! Ich kann nur eins sagen, sobald jemand einen Schmerz im Fuß verspürt, sollte er diesen besser sofort ernst nehmen. Vorläufig für mich keine Dauerläufe mehr im Wald, was sehr schwer für mich zu ertragen ist, zumal die Jahreszeit einfach nur herrlich ist. Und auch keine Arbeit mehr, sogar die Betriebsärztin will mich vorläufig nicht mehr sehen, bevor ich nicht wieder komplett geheilt bin. Im Grunde stört mich das weniger, denn diese Tatsache lässt mir wohl mehr Zeit, mich um meine Familie und meine Projekte zu kümmern.

Im Wald von Fontainebleau 4

Doch psychisch ist es alles andere als einfach zu akzeptieren, dass man nicht über seine altgewohnte Kraft in den Füssen verfügt. Nun ja, der Grund war wohl die feinen Schuhe an meinem Brotjob. Wenn man vorhat, an einem Tag zwischen 15 und 20 Kilometer zu laufen, dann sieht man zu, dass man über vernünftiges Schuhwerk verfügt. An meinem Job allerdings hinterlegen wir diese Strecken jeden Tag in feinen Ballerina mit dünnen Ledersohlen …. so etwas kann auf die Dauer nicht gut gehen.

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Jedenfalls habe ich mir andere Schuhe besorgt, mein Rechner ist repariert und meinem Handy geht es auch gut. Die Heilung der Entzündungen meiner Fußsehnen ist sehr lang, jedenfalls länger als man annehmen mag. Und ich habe es endlich geschafft, mich wieder an die Chroniken von Ravan zu setzen und in diese Welt abzutauchen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht ein Abenteuer von diesen Menschen in meinem inneren Auge erlebe, nun gilt es, das alles in Worte zu fassen.

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Um diese langen Zeilen zu illustrieren, habe ich ein paar Bilder aus meinem geliebten Wald Fontainebleau mitgebracht. Es freut mich zu sehen, wie meine Töchter sich auch dafür begeistern, Details und Lichter aus dieser Umgebung zu fotografieren, zu beobachten, wie sie diesen Erscheinungen begangenen und dass sie sich stundenlang damit beschäftigen können, einen Tautropfen, einen Lichtstrahl oder einen Stein abzulichten. Die beiden haben ihre Erfahrungen mit den Menschen gemacht, nicht unbedingt gute, ich stehe ihnen bei und wenn es soweit ist, nehmen wir gemeinsam den Kampf gegen das Unrechte auf, denn im Leben geschieht nichts, ohne etwas zu bewirken oder zu beschwören. Jedenfalls haben die beiden begriffen, wie es um unseresgleichen besteht und sie wissen, dass wir für unser Leben und unser Glück allein und selbst verantwortlich sind. Andere können uns das nicht geben. So eine Erkenntnis macht unglaublich frei. Und wir gehen unsere eigenen Wege – am liebsten durch die Natur, jenseits von Gut und Böse.

 

Gärten im Sommerende

Im Garten 4

Ich sitze gerade vor meinem nächsten Kapitel (das neunte des ersten Buches um genau zu sein) und male mir aus, was genau in den Menschen vorgeht, wenn sich der Sommer zu Ende neigt. Meistens erlauben wir uns zu diesem Zeitpunkt des Jahres überhaupt kaum Momente, um zu beobachten, was passiert. Viele sind direkt nach ihren Ferien in das Berufsleben zurück gestolpert. Das Beobachten der Natur überlassen sie lieber anderen. Doch der Natur ist herzlich egal, was wir denken, sie funktioniert im Einklang mit dem, was das Universum verlangt. Nun ja, unsere Erde dreht nun mal ihre Runden im Universum, es handelt sich hierbei überhaupt nicht um abgehobene Gedanken.

Im Garten 1

Mich fasziniert es einfach zu beobachten, wie eine kleine Pflanze es versteht, sich ihrer Umgebung anzupassen. Sie wächst da, wo sie nun mal Wurzeln geschlagen hat und macht das Beste aus dem, was ihr zur Verfügung steht.

Im Garten 2

Wie ist das nun in Gärten? Denn dort wurden Pflanzen von Menschenhand hingesetzt und gepflegt. Ein Gärtner, der seine Mühe belohnt haben möchte, muss sich den Verlauf der Sonne anschauen, die Erde überwachen, damit sie nicht zu nass oder zu trocken ist. In Gärten spielen plötzlich ganz andere Faktoren eine wichtige Rolle wie woanders. In Gärten verläuft die Zeit anders. Besonders wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, so wie es momentan gerade der Fall ist. Noch ein Tag vor der Herbstsonnenwende, von da an nehmen die Nächte Überhand. Merkwürdigerweise fühle ich mich in dieser Zeit besonders ausgeglichen. Und so trifft es sich auch gerade, dass in den Chroniken von Ravan ein Moment eintritt, in dem sich die Protagonisten ausruhen. Wie fühlt es sich, wenn man unglaubliche Abenteuer überstanden hat und plötzlich zur Ruhe kommt? Ich denke, Gärten haben in solchen Momenten eine wichtige Rolle zu spielen. Mir ist es selbst so gegangen, dass ich mich an Orten aufgehalten habe, wo es wirklich hektisch und stressig zuging, wo Macht ausgeübt wurde, Menschen ihre Stellung beweisen wollten, doch plötzlich ist da ein Garten, eine Tür, die man aufschieben kann und man fühlt sich geborgen. Man weiß, dass man nicht außer Gefahr ist, doch man kann neue Kraft für die bevorstehenden Kämpfe schöpfen. Wahrscheinlich ist das ein Grund, über den man selten nachdenkt, wenn man über Gärten spricht. Doch es ist ein nicht unwichtiger Grund – wer weiß wie viele Gärten existieren, allein weil ein Krieger entschieden hat, dass er sich dort hin und wieder verkriechen will, um neue Kraft zu schöpfen.

Im Garten 3

Warum Geschichten schreiben …

Verbotener verwunschener Garten

Gerade gestern hatte ich ein anregendes, leider zu kurzes Gespräch mit einer Arbeitskollegin, die selbst Schriftstellerin ist. Sie freute sich über einen neuen Vertrag mit einem weiteren Verleger. In der vergangenen Woche hatte sie ein Treffen mit ihm und ihr stehen zwei arbeitssame Jahre bevor, in denen sie sich einem neuen Buch widmen soll. Ich bin schon gespannt darauf. Sie schreibt historische Roman und setzt sich für fantastische Rollenspiele mit historischen Kostümen ein – ich finde das wunderbar. Sie sagte, dass hier in Frankreich in erster Linie das Talent und das Gefühl beim Schreiben eines Textes zähle und man weniger akademischer wie in anglosächsischen Ländern beim Verfassen von Romanen vorginge. Oh wie ich damit einverstanden bin! Ich bin nur froh, dass es heute die Möglichkeit gibt, sein Geschriebenes wenigstens mit ein paar Lesern in der weiten Welt Dank Internet teilen zu können und nicht nur für eine Schublade zu schreiben. Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der ich in meinem Jugendzimmer saß und meine Geschichten nur für mich schrieb und zeichnete. Ich wagte es kaum, sie jemand zu zeigen, denn ich galt auch ohne schon für verrückt genug. Doch im Grunde war es nicht weiter schlimm, denn ich wollte einfach nur das Buch schreiben, welches ich selbst am liebsten lesen würde.

Ein weiterer Punkt wurde in unserem Gespräch angesprochen – schreiben, um der Langenweile der Realität zu entkommen. Nicht zu entfliehen, es dreht sich hier nicht um eine feige Flucht, die aus uns ängstliche und unverantwortliche Geschöpfe werden lässt. Eher im Gegenteil – zu viel Mut würde von den meisten falsch verstanden. Es ist ähnlich wie mit dem Dauerlaufen. Viele Menschen, die keinen Sport treiben, oder nur aus Pflichtgefühl, weil überall gesagt wird, wie gut das für die Gesundheit sein soll, können nicht verstehen, warum andere immer so gerne freiwillig dauerlaufen, kilometerlang durch die Landschaft rennen und sich dabei gut fühlen. Sagen wir es so, wir laufen nicht, um länger oder besser zu leben, sondern intensiver. Mit dem Schreiben ist es ähnlich. Niemand setzt sich über Monate, Jahre freiwillig irgendwo hin und denkt sich irgendwelche Geschichten aus, wenn ihm es selbst nichts bringen würde. Persönlich akzeptiere ich keine leeren Ratschläge von anderen, die meinen, sie wissen, was ich schreiben sollte, um Erfolg zu haben. Ehrlich gesagt ist mir der Erfolg gleichgültig, Hauptsache meine Helden leben irgendwo in meinen Geschichten. In meinen Geschichten können die Protagonisten sich wenigstens ihren Feinden stellen, was natürlich alles andere als einfach oder ungefährlich ist. Aber das ist doch eine unglaubliche Freiheit – und die ist kaum einem in der Wirklichkeit gegeben. In der Realität hoffen wir, dass alles gut gehen mag und sind gesteuert von Verpflichtungen und Steuern, um überhaupt existieren zu dürfen. Jede menschliche Beziehung ist an einen Vertrag gebunden, eine soziale Stellung, die man pflegen muss, sonst stürzt das System zusammen. Also träume und schreibe ich weiter an Geschichten von Menschen, die ihren Gegenübern in die Augen sehen müssen, um eine Möglichkeit zu haben, etwas von ihnen zu verstehen.

Dann kam noch ein anderes Thema zum Gespräch, welches mir sofort einleuchtete – schreiben ist erotisch. Mit den Worten hautnah mit seinen Protagonisten verbunden zu sein, kann ich mir anders nicht erklären. Wie die Natur auf jeden wirkt und was jeder empfindet ist folgenderweise sehr intim. Viel intimer als das Zusammenleben mit unseren sogenannten Mitmenschen, die in den meisten Fällen durch Verträge aneinandergebunden sind und es sich anders gar nicht mehr vorstellen können. (Allein die Tatsache, jemanden zu bezahlen, um Lösungen für seine persönlichen Probleme zu finden, wie es bei Psychologen der Fall ist, finde ich absurd. Noch perverser ist es, dieses Gebiet studieren zu wollen, um reich zu werden, weil zum Beispiel die Vorfahren über eine lukrative Sprechstundenpraxis verfügen, ist doch eigentlich krank. Sich in jemand zu verlieben, weil er teure Geschenke bezahlen kann, oder sich zu jemand setzten und beichten, weil eine alte Institution das so verlangt … ich meine Beispiele für unmenschliches Zusammenleben gibt es unzählige, da brauch man weder ein Spezialist zu sein, noch lange suchen. Und dennoch ist es für uns in Wirklichkeit normal.) Ich mag es eben, ab und zu etwas Unnormales zu erleben und Menschen und Tiere und die Natur und das Universum so zu betrachten, wie sie vielleicht wirklich sind. Jedenfalls versuche ich es, denn ich weiß nie, wie ich das genau in Worte fassen soll, weil ich es eben nicht anders gewöhnt bin.

Die Chroniken von Ravan

Wie gemein wir doch sind …

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Ich hatte gerade Lust, ein paar Zeilen über die Entstehung eines neuen Protagonisten in den Chroniken von Ravan zu schreiben. Mit ist nämlich dabei aufgefallen, wie gemein wir doch im Grunde sind. Ich lasse mir da einen jungen Ritter einfallen, dem eine Mission von größter Wichtigkeit anvertraut wird. Er wird auf seinen jungen Schultern im Laufe der Geschichte eine mächtige Verantwortung tragen. Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass es Gründe für sein melancholisches Verhalten in den späteren Jahren geben muss.

Um den guten Mann so richtig aufleben zu lassen, habe ich mir seine Geschichte wie folgt ausgedacht: man nehme einen großgewachsenen Erstgeborenen aus einer wohlhabenden Familie, der Stolz seines Vaters, mutig und mit einem reinen Herzen überlebt er den entsetzlichen Krieg und steht hoch in der Achtung seines Königs. Zu allem Überfluss ist dieses Abbild von männlicher Perfektion mit einer jungen tugendhaften Frau verlobt, die schön wie ein Frühlingsmorgen ist und nie einen falschen Gedanken hegt. Nur ein einziges Mal sind die beiden gegenseitig ihren unwiderstehlichen Scharm verfallen und haben das Verbot der körperlichen Liebe vor ihrer Heirat übertreten.

Nun ist der Krieg vorüber und der gute Held könnte seine Geliebte heiraten, wenn das Schicksal und vor allem der Willen seines Königs es nicht anders für ihn entscheide …

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Der begnadete Künstler diese Bildes findet ihr unter dem Link im Bild direkt auf seine Künstlerseite !

Herz, Schmerz und im Grunde eine gesunde Portion von Schadenfreude gegenüber solch perfekten Wesen, denen das Leben regelrecht zulacht und denen alle Türen offenstehen, lassen uns liebend gerne mit solchen Helden mitleiden und lieben.

Wer sich schon mal ins Lesevergnügen stürzen möchte, ist herzlich willkommen!

Neumond

 

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Heute habe ich endlich die nötige Zeit gefunden, das vierte Kapitel zu Ende zu schreiben. Die vergangenen Monate waren für mich sehr aufreibend, weil ich einen neuen Posten an meiner Arbeit angenommen habe. Doch ich schaffe es trotz allem, an den Chroniken weiterzuschreiben. Spannend ist es immer, wenn ein Abschnitt der Geschichte einen unerwarteten Verlauf annimmt, oder ein Protagonist einen Charakterzug entwickelt, an den man vorher nicht unbedingt gedacht hat.

Kurz vor dem letzten Neumond habe ich den Teil des vierten Kapitels geschrieben, in dem Cethis sich ihrem ersten ernsthaften Feind stellen muss.

Der Mond übt zweifelsohne eine bedeutende Kraft auf uns aus. Es erschien mir so, als sei es sehr wichtig, diesen Teil vor dem Neumond zu schreiben, damit ich mich anschließend einem neuen Abschnitt zuwenden kann. Dass es dabei so blutig abläuft, konnte ich beim besten Willen nicht voraussehen. Nun will ich der Geschichte natürlich nicht zu viel vorwegnehmen. Aber ich denke, dass es wichtig ist, unsere wahre Natur besonders in unbestimmten Zeiten einfach zu erkennen. Die Geschichte in Europa hat uns gezeigt, was für Kriege und Fehden wir haben durchstehen müssen, um das zu werden, was wir heute sind. Ich versuche das so zu sehen, wie es nun mal ist, ohne zu bewerten. Vielleicht ist das eine Möglichkeit, eigene Freiheit zu finden.

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Spontan hatte ich Lust, diese Gedanken mit der Mondkarte aus dem Rider Waite Tarot Deck auf meinem Instagram zu illustrieren. Dieses Tarot begeistert mich bereits seit Jahren. Die Künstlerin Pamela Colman Smith hat es geschafft, Karten zu illustrieren, die einem regelrecht ansprechen, wenn man sich mit seinen privaten Fragen auseinandersetzt.

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Nun befinden wir uns tatsächlich in einem neuen Jahr, einem neuen Abschnitt und ich bin davon überzeugt, dass alles Vergangene dazu bestimmt war, uns auf das neue vorzubereiten, was jetzt kommen wird.

Zum Lesen auf BookRix oder Wattpad !

 

Willkomen 2017

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Nun ist es wieder soweit, ein neues Jahr hat angefangen und ich möchte meine wohlverdienten freien Tage dazu nutzen, endlich meine Projekte wiederaufzunehmen. Trotz dem überstandenen Dezembermarathon habe ich es geschafft, die ersten Kapitel der Ravanchroniken durchzulesen und ich bin schon ganz Feuer und Flamme, daran weiterzuschreiben und auch wieder etwas zu zeichnen.

Doch vorläufig gehen Familie und Freunde vor. Ich hoffe, ihr habt auch eine angenehme Feierzeit gehabt und könnt euch allmählich auf den restlichen Winter gefasst machen.

Ich bin dieses Jahr sehr zufrieden, denn ich fühle mich sehr mit der Natur verbunden, was sehr angenehm ist. Man empfindet die grauen, dunklen Tage nicht mehr als deprimierend, sondern einfach als ein Naturereignis. Besonders schön ist es zu beobachten, wenn sich eine Bande von Raben versammelt und von einem Ort zum anderen fliegt. Ich bin mir sicher, dass die Vögel uns mehr beobachten, als wir es wahrhaben wollen. Vergangenen Samstag zum Beispiel wartete ich auf meinen Bus, um zur Arbeit zu fahren, bis ein Rotkehlchen verärgert im Baum über meinem Kopf zeterte. Ich fand das kleine Kerlchen amüsant und fragte mich, was es mir wohl mitteilen wolle. Bis mir endlich einfiel, dass am Samstag zu dieser Uhrzeit keine Busse fahren. Ich bin mir sicher, der kleine Vogel fühlte sich in seinem Wochenablauf gestört und wollte mir verstehengeben, dass ich nicht am richtigen Ort sei.

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Jedenfalls haben wir unsere Feiertage gemütlich im kleinen Familienkreis verbracht und beim Festessen ein angenehmes Feuer im Kamin brennen lassen.

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Liebe Grüße und auf ein baldiges Wiederlesen. Ich lade mal die lesbaren Kapitel der Chroniken wieder hoch, denn ein paar Schreibfehler finde ich immer wieder. Das wird auch noch eine Weile so sein, irgendetwas gibt es immer zu verbessern.

Vielleicht schreibe ich Euch das nächste Mal aus Deutschland, wer weiß. Lasst es euch gut gehen, und ich wünsche euch, dass das neue Jahr Gesundheit, Frieden und Kraft in eure Herzen bringen wird!

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