Durlundin – Götter und Sagen der Chroniken aus Ravan

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Mir ist aufgefallen, wie schwer es mir fällt, mich in Bücher aus dem Genre „High Fantasy“ zu vertiefen. Aus irgendwelchen Gründen auch immer wird das Schreiben von solchen Geschichten leider oft sehr auf die leichte Schulter genommen. Schon beim Lesen der ersten Zeilen fällt einem auf, wenn es einer Geschichte an Tiefe fehlt. Natürlich gibt es glücklicherweise einige Perlen, und das wäre ein überaus interessantes Thema für meinen Blog. In der Tat sollte ich hin und wieder mal über meine Lieblingsautoren und Bücher hier reden. Nicht dass ich meine Schreiberei mit diesen Arbeiten gleichsetzen möchte – davon kann nicht die Rede sein.
Es ist nur einfach so, dass ich es gerne mag, wenn man etwas komplett durchdenkt und ausarbeitet. Für mich persönlich spielt es überhaupt keine Rolle, wie lange ich brauche, um eine Geschichte aufzuschreiben. Wahrscheinlich wird sie nie zu einem Ende finden, denn vor jeder Geschichte, gibt es andere Begebenheiten, die ihre Wichtigkeit haben. Auf die Schnelle ein Buch schreiben, weil man sich ein Ziel gesetzt hat und das auf Biegen und Brechen erreichen möchte, ist durchaus machbar, habe ich auch schon ausprobieren können und ich bin dankbar für diese Erfahrung. Allerdings hat dieser Kraftaufwand nicht mehr viel mit der eigentlichen Idee meiner Geschichte zu tun. In den Chroniken aus Ravan ist die Rede von einer Welt, die es hätte geben können, in der wir vielleicht unsere ursprünglichen Instinkte wiederfinden. Eine Welt, in der man mit Naturkräften, Magie und menschlichen Feinden konfrontiert war und niemand wusste, wie ein Mensch den nächsten Monat überleben mochte.
Doch unsere Vorfahren haben es geschafft und haben in solchen Epochen gelebt.

Jedenfalls ist es für mich wichtig, mich den Gottheiten der Leute aus der Geschichte der Chroniken zu widmen. Ich empfinde es unvollständig, wenn Gottheiten oder Legenden einfach nur erwähnt werden, aber nirgendwo deren eigentliche Geschichte erwähnt wird. Damit es überhaupt dazu kommen kann, muss man sich erst einmal darüber im Klaren sein, was genau jene Legende oder Gottheit erlebt und vollbracht hat.

Ich empfinde es sehr interessant, sich in Urzeiten zu vertiefen und Wesen vorzustellen, die in Momenten vor der Menschheit gelebt haben, eng verbunden mit den ursprünglichen Elementen der Natur und des Universums und dennoch belebt von den ersten menschlichen Gefühlen, Wut, Neid, Sehnsucht, Instinkte, aus denen unsereins geworden ist.

So habe ich angefangen, die Geschichten der ursprünglichen Götter aus der Welt der Chroniken aus Ravan aufzuschreiben.

Durlundin

Oder auch auf Wattpad zu lesen !

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Winterwald in Fontainebleau

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Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Eltern von Jugendlichen das Problem kennen, wie man die jungen Leute an die frische Luft bekommt. Meine Mädchen sind immer sehr beschäftigt, sie zeichnen gerne und sind mit fantastischen Rollenspielen beschäftigt, wenn es nicht die Schule ist, die viel von ihnen verlangt.

Winterspaziergang

Doch in den vergangenen Tagen hatten wir das Glück, in Fontainebleau mal wieder einen richtigen Winter mit Schnee zu erleben. Hier in dieser Region bedeutet das Stillstand, denn die Züge fahren nur noch selten, die Schule macht zu, weil die Busse nicht fahren und die Autos bleiben die Nacht über im Stau auf der Autobahn stecken. Also sind wir zu Hause geblieben. Ich hatte überhaupt keine Lust, meine frisch verheilenden Füße klimatisch bedingten Unannehmlichkeiten auszusetzen, oder bis zum nächsten Bahnhof kilometerweit laufen zu müssen und vielleicht sogar im Zug stecken zu bleiben und gar nicht erst nach Hause zurück zu kommen. Also warten wir ruhig ab, bis sich die Situation wieder legt und die Leute hier der Situation her werden. Das schafft hier keiner, denn kaum ein Auto ist mit Winterreifen ausgerüstet und motorisierte Schneeschieber, die vor dem Berufsverkehr Schnee räumen, gibt es hier nicht.

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So habe ich die vergangenen Tage mit meinen Töchtern zu Hause verbracht, es sogar geschafft an den Chroniken aus Ravan weiterzuschreiben und wir hatten endlich mal wieder Sonnenschein. Die Fotos mit der Wintersonne sollte man einrahmen, denn hierzulande hatten wir seit Monaten keinen klaren Himmel. Augen zu und durch, es bleibt uns nichts anderes übrig. Was mich allerdings sehr berührt ist die Reaktion meiner fünfzehn Jahre jungen Mädchen (Zwillinge), wenn ich ihnen vorschlage, in den Wald zu fahren, um dort spazieren zu gehen und Fotos zu machen. Diesen Virus habe ich ihnen offensichtlich vererbt. Da freuen sie sich und lassen sich von der Magie der Natur einnehmen. Wir unterhalten uns beim Fotografieren über Naturgeister, Beobachtungen, Tropfen, merkwürdigen Formen und wie es wohl früher war, als es noch keine Heizung und elektrisches Licht gab. Wie wohl die Menschen damals lebten. Diese Gedankenspiele machen wir gerne, so kann man sich sofort vorstellen, wie die Menschen gezwungen waren, die Natur zu respektieren und warum sie einfach den Wandel der Jahreszeiten hinnahmen und mit heiligen Festen ehrten. Jeder Monat war ein neuer Sieg.

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Den Tag mit unserem Spaziergang im Schneewald haben wir mit einem leckeren Käsefondue und einem Film in unserem kleinen Familienkreis beendet. Mein Mann, meine Töchter und ich haben uns den Film „The Grey – unter Wölfen“ angeschaut. Meine Töchter kannten den noch nicht und sie waren begeistert, wie genau doch die Verhaltensweisen der Wölfe erwähnt wurden. Ein interessanter Ausklang nach diesen Tag mit Ideen und Fragen, wie sich der Mensch in der Wildnis verhalten würde und könnte.

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Bislang bringe ich euch ein paar Bilder vom Schneewald Fontainebleau mit und bin gespannt auf die winterlichen Abenteuer, die ich momentan in den Chroniken aus Ravan schreibe. Gut Ding will Weile haben und die Geschichte wächst langsam, aber sicher wie ein Baum.

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Wer die Fotos, die meine Töchter geschossen haben, auf Instagram anschauen möchte, kann gerne unter @izumi_lilou und @samsamescriva nachsehen. 🙂

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Zum vierten Kapitel

 

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, nehme ich mir hin und wieder die Zeit, um ein einladendes Bild für einen neuen Kapitelanfang zu gestalten. Mit dem Zeichnen von eigenen Illustrationen ist es noch etwas weit hin, ich konzentriere mich vorläufig auf das Schreiben und das Buch wächst langsam, aber stetig wie ein Baum. Ich bin schon am Ende des 11. Kapitels angekommen und erstelle mir das folgende. Was die Bilder anbetrifft, stehe ich noch etwas zurück. Hier eines für das vierte Kapitel:

Verzweifelte Schreie verlieren sich in derWildnis der Nacht. Allein die Tapferkeit deiner Vorfahren wird dir

Die Chroniken aus Ravan