Testleser für « Die Chroniken aus Ravan I »

Die Chroniken aus Ravan I zum Testlesen 1

Es ist mir durchaus klar, dass es taktisch gesehen nicht sehr klug ist, Bücher in deutscher Sprache zu schreiben, wenn man in Frankreich lebt. Aber vorläufig gibt es eine erste Form vom ersten Band. Mit war es wichtig, das Buch als solches in den Händen halten zu können. Einige Jahre zuvor hatte ich so ein paar Erfahrungen mit Kleinverlegern gemacht und war leider immer etwas von der Qualität und dem winzigen Umfang der Werke gewesen. Bei meinem Aufenthalt auf einer Leipziger Buchmesse zum Beispiel war mir sofort klar, wo ernsthaft Bücher gemacht wurden, und wo nur so getan wurde als ob. Daher mein Entschluss, im Alleingang an meinen Geschichten zu schreiben.
Im Moment begleitet mich das erste gedruckte Buch der Chroniken fast überall mithin, besonders dann, wenn ich weiterschreibe, oder an meinen Recherchen arbeite. Ich weiß, dass es noch lange nicht so ist, wie es einmal sein soll, aber ich kann es anfassen und die Seiten zufällig aufschlagen, ein paar Zeilen lesen und mir sagen, dass es doch klappt, dass die Geschichte funktioniert. Eine Geschichte, die ich gerne lesen würde …
Daher habe ich den Entschluss gefasst, schon mal ein paar Worte auf meinem Blog darüber zu verlieren. Es könnte ja sein, dass sich ein ernsthafter Testleser finden mag, dem ich gerne ein Exemplar zusenden würde. (So frei nach dem „Message in the bottle“ Verfahren)
Wer also mag, kann mich gerne anschreiben, vielleicht gibt es auf diese Weise schon mal jemand mehr, der sich für dieses Leseabenteuer begeistert. Das Papier fühlt sich toll an und die Schrift ist auch nicht zu klein, eher angenehm zu lesen.

Es gibt auch eine Leseprobe online :

Die Chroniken aus Ravan

Die Chroniken aus Ravan I zum Testlesen

Bücher

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Durlundin – Götter und Sagen der Chroniken aus Ravan

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Mir ist aufgefallen, wie schwer es mir fällt, mich in Bücher aus dem Genre „High Fantasy“ zu vertiefen. Aus irgendwelchen Gründen auch immer wird das Schreiben von solchen Geschichten leider oft sehr auf die leichte Schulter genommen. Schon beim Lesen der ersten Zeilen fällt einem auf, wenn es einer Geschichte an Tiefe fehlt. Natürlich gibt es glücklicherweise einige Perlen, und das wäre ein überaus interessantes Thema für meinen Blog. In der Tat sollte ich hin und wieder mal über meine Lieblingsautoren und Bücher hier reden. Nicht dass ich meine Schreiberei mit diesen Arbeiten gleichsetzen möchte – davon kann nicht die Rede sein.
Es ist nur einfach so, dass ich es gerne mag, wenn man etwas komplett durchdenkt und ausarbeitet. Für mich persönlich spielt es überhaupt keine Rolle, wie lange ich brauche, um eine Geschichte aufzuschreiben. Wahrscheinlich wird sie nie zu einem Ende finden, denn vor jeder Geschichte, gibt es andere Begebenheiten, die ihre Wichtigkeit haben. Auf die Schnelle ein Buch schreiben, weil man sich ein Ziel gesetzt hat und das auf Biegen und Brechen erreichen möchte, ist durchaus machbar, habe ich auch schon ausprobieren können und ich bin dankbar für diese Erfahrung. Allerdings hat dieser Kraftaufwand nicht mehr viel mit der eigentlichen Idee meiner Geschichte zu tun. In den Chroniken aus Ravan ist die Rede von einer Welt, die es hätte geben können, in der wir vielleicht unsere ursprünglichen Instinkte wiederfinden. Eine Welt, in der man mit Naturkräften, Magie und menschlichen Feinden konfrontiert war und niemand wusste, wie ein Mensch den nächsten Monat überleben mochte.
Doch unsere Vorfahren haben es geschafft und haben in solchen Epochen gelebt.

Jedenfalls ist es für mich wichtig, mich den Gottheiten der Leute aus der Geschichte der Chroniken zu widmen. Ich empfinde es unvollständig, wenn Gottheiten oder Legenden einfach nur erwähnt werden, aber nirgendwo deren eigentliche Geschichte erwähnt wird. Damit es überhaupt dazu kommen kann, muss man sich erst einmal darüber im Klaren sein, was genau jene Legende oder Gottheit erlebt und vollbracht hat.

Ich empfinde es sehr interessant, sich in Urzeiten zu vertiefen und Wesen vorzustellen, die in Momenten vor der Menschheit gelebt haben, eng verbunden mit den ursprünglichen Elementen der Natur und des Universums und dennoch belebt von den ersten menschlichen Gefühlen, Wut, Neid, Sehnsucht, Instinkte, aus denen unsereins geworden ist.

So habe ich angefangen, die Geschichten der ursprünglichen Götter aus der Welt der Chroniken aus Ravan aufzuschreiben.

Durlundin

Oder auch auf Wattpad zu lesen !

Zum vierten Kapitel

 

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, nehme ich mir hin und wieder die Zeit, um ein einladendes Bild für einen neuen Kapitelanfang zu gestalten. Mit dem Zeichnen von eigenen Illustrationen ist es noch etwas weit hin, ich konzentriere mich vorläufig auf das Schreiben und das Buch wächst langsam, aber stetig wie ein Baum. Ich bin schon am Ende des 11. Kapitels angekommen und erstelle mir das folgende. Was die Bilder anbetrifft, stehe ich noch etwas zurück. Hier eines für das vierte Kapitel:

Verzweifelte Schreie verlieren sich in derWildnis der Nacht. Allein die Tapferkeit deiner Vorfahren wird dir

Die Chroniken aus Ravan

Willkommen 2018

Happy NEw Year 2018

Da ist es wieder – ein neues Jahr! Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Start in das neue Jahr, Gesundheit und Glück für eure Projekte und Ziele! Alles andere wird sich zeigen! Wer über Gesundheit und Glück verfügt, kann daraus nur das Beste machen!
Das vergangene Jahr war ein Jahr des Verheilens und des Reparierens. Jetzt bemühe ich mich, ein paar zusammenhängende Zeilen für den Blog meiner Chroniken zu schreiben und muss insgeheim darüber lachen, wie schwer es mir manchmal fällt, zu meinem Schreibhandwerk zurück zu finden. Es ist ja nicht so, als würde ich tatenlos sein, wenn ich nicht an den Chroniken arbeite. Ganz im Gegenteil! Ich habe es mir zum Beispiel in den Kopf gesetzt, auf meinem französischen Blog einen E-shop aufzubauen, auf dem ich einen Teil meiner gesammelten Steine zum Verkauf anbiete. Und weil ich es gerne habe, wenn alles schön aussieht, ist das mit allerhand Mühe verbunden. Das Lernen und Studieren der Kristalle und Steine hat einen sehr positiven Einfluss in mein Leben und ich fühle mich sehr mit den Elementen der Erde verbunden.
Manchmal kommt es mir vor, als sei ich einfach ein merkwürdiger Mensch aus einer anderen Zeit. Da geht man seinen alltäglichen Verpflichtungen nach und versucht, dazu zu lernen und schaut sich um. Wie zum Beispiel gestern vor der roten Ampel, vor der Madeleine auf der rue Royale in Paris auf meinem Weg zur Arbeit. Ich dachte mir, nun bin ich hier auf dieser Erde, wie alle anderen auch, habe nicht darum gebeten, geboren zu werden und versuche, daraus mein Bestes zu machen. Allerdings fühlt es sich so an, dass man einfach nur da ist und als Mensch irgendwie vergessen wurde. Dieses Gefühl ist nicht traurig, sondern eher befreiend. Menschen hat es schon zu anderen Zeiten gegeben und sie haben gelebt. Sich an alte Geschichten von vergangenen Momenten zu erinnern, ohne dass jemand davon berichten konnte, erscheint unglaublich. Doch wie war es wohl gewesen, als die unseren in diesen Landen lebten, ohne Komfort, Elektrizität, künstlichen Licht, und sie den Elementen ausgesetzt waren. Wenn sie ihre Vorräte für den Winter und für ihren Clan gesorgt hatten, galt es, die kalte Jahreszeit zu überleben. Die langen, dunklen Nächte, die dichten grauen Wolkenhimmel, die Ungewissheit, ob nicht eines Tage Fremdling in ihr Land einfallen würden und ihren Frieden stören, so lebten wir einst und jeder Tag war ein Geschenk. Wer konnte schon Zukunftspläne schmieden, so wie es heute von uns erwartet wird? Im Grunde sind wir gar nicht dafür geschaffen, wo unsere Vorfahren über Generationen von einen Monat in den nächsten überlebten.

Also lasse ich mir Zeit mit meinen Geschichten! Sie leben und lieben in meinem Kopf und manchmal gelingt es mir, das alles aufzuschreiben.
Auf meinen Wegen in der Metro lese ich Bücher von Schriftstellern die es geschafft haben, für ihre Texte bezahlt zu werden und frage mich manchmal, warum sie die eine oder andere Idee nicht zu Ende gedacht haben, oder eine komplette Geschichte mit einem Detail unglaubwürdig haben werden lassen? Aber das spielt eigentlich keine Rolle, denn Namen verkaufen sich besser als die Geschichten, die damit geschrieben wurden. Wie sagt man doch so schön: Papier ist geduldig. Und Bücher sind angenehme Reisebegleiter.

In diesem Sinne, ein gutes neues Jahr, lasst es euch gut gehen und vor allem, lasst euch nicht unterkriegen.

Was von den Chroniken aus Ravan schon lesbar ist, steht hier :

Oder auf Watpad !

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Wie gemein wir doch sind …

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Ich hatte gerade Lust, ein paar Zeilen über die Entstehung eines neuen Protagonisten in den Chroniken von Ravan zu schreiben. Mit ist nämlich dabei aufgefallen, wie gemein wir doch im Grunde sind. Ich lasse mir da einen jungen Ritter einfallen, dem eine Mission von größter Wichtigkeit anvertraut wird. Er wird auf seinen jungen Schultern im Laufe der Geschichte eine mächtige Verantwortung tragen. Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass es Gründe für sein melancholisches Verhalten in den späteren Jahren geben muss.

Um den guten Mann so richtig aufleben zu lassen, habe ich mir seine Geschichte wie folgt ausgedacht: man nehme einen großgewachsenen Erstgeborenen aus einer wohlhabenden Familie, der Stolz seines Vaters, mutig und mit einem reinen Herzen überlebt er den entsetzlichen Krieg und steht hoch in der Achtung seines Königs. Zu allem Überfluss ist dieses Abbild von männlicher Perfektion mit einer jungen tugendhaften Frau verlobt, die schön wie ein Frühlingsmorgen ist und nie einen falschen Gedanken hegt. Nur ein einziges Mal sind die beiden gegenseitig ihren unwiderstehlichen Scharm verfallen und haben das Verbot der körperlichen Liebe vor ihrer Heirat übertreten.

Nun ist der Krieg vorüber und der gute Held könnte seine Geliebte heiraten, wenn das Schicksal und vor allem der Willen seines Königs es nicht anders für ihn entscheide

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Der begnadete Künstler diese Bildes findet ihr unter dem Link im Bild direkt auf seine Künstlerseite !

Herz, Schmerz und im Grunde eine gesunde Portion von Schadenfreude gegenüber solch perfekten Wesen, denen das Leben regelrecht zulacht und denen alle Türen offenstehen, lassen uns liebend gerne mit solchen Helden mitleiden und lieben.

Wer sich schon mal ins Lesevergnügen stürzen möchte, ist herzlich willkommen!

Trügerischer Herbstwald

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Es könnte sein, dass mein abenteuerlicher Dauerlauf heute im Wald zum vorherrschenden Chaos in meinem neuen dritten Kapitel beigetragen hat. Wenn ich mich stundenlang im Wald aufhalte und mir in den Kopf setze, mich durch ausdauerndes Laufen zu stärken, ist mir in den Jahren bewusst geworden, wie gefährlich der Wald sein kann. Eine winzige Wurzel, ein kleines von toten Blättern verstecktes Loch oder ein einfacher Stein können einen zum Fall bringen, den Fuß verletzten oder den Knöchel verstauchen.

So gesehen mag ich es mir gar nicht ausmalen, wie es in Wirklichkeit ist, wenn man im Dunkeln durch die Wildnis irrt …

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Zum zweiten Kapitel und was eine neue Figur mitbringen kann

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Ich bin wirklich sehr zufrieden, in den vergangenen Tagen am zweiten Kapitel habe schreiben zu können. Mir war klar, dass ich in diesem Kapitel eine weitere wichtige Person vorstellen wollte und dabei dachte ich, mir wäre klar, um wen es sich handelt und wie diese Kapitel abläuft. Und alles kam ganz anders und ich bin sicher, es wird der Geschichte einen interessanten Weg schenken.

Persönlich war ich in den letzten Wochen sehr angespannt, denn ich hatte es geschafft, einen neuen Posten an der Arbeit meines Brotjobs zu ergattern. Das bedeutete für mich allerdings einige Umstellungen, die sich glücklicherweise im Nachhinein wirklich positiv auswirken. Nur die liebe Zeit war schrecklich knapp geworden. Anstatt fleißig an meinen Texten weiterzuarbeiten, bin ich oft einfach vor Erschöpfung eingeschlafen.

Umso glücklicher bin ich, wenn es mit ein paar Seiten des zweiten Kapitels flüssig weiter geht.

Im zweiten Kapitel stelle ich Heniah vor, eine siebzehn Jahre junge Frau, die sich allerhand Fragen über ihr Leben stellt. Sie glaubt sich in relativer Sicherheit, doch wird von ihrem Onkel als Kinderfrau für die Königskinder vorgeschlagen. Aus den Augen der Erwachsenen ist diese Entscheidung ein wundervoller Ausweg aus ihrem ziemlich eintönigen Leben. Heniah sieht das natürlich ganz anders und will sich auf keinen Fall den Rest ihres Lebens um verwöhnte Bengel kümmern.

Warum ist diese Person für mich so wichtig in dieser Geschichte?

Sie ist die Begleitperson der Hauptdarstellerin und sie ist die Frau, in der sich jede andere Frau wiedererkennen möchte. Sie lebt ein normales Leben und träumt von einer Verbesserung, welche sie am liebsten selbst hervorrufen möchte. Trotz allen Träumen und Hoffnungen ahnt sie, dass sie an vielen Hindernissen scheitern wird. Sie ist eine Frau, wie so viele andere auch, in der das Feuer der Lebenslust brennt, doch der unzählige von Türen verschlossen bleiben, weil es die Welt so für sie entschieden hat. Doch wird sie sich nie beugen und insgeheim immer wachsam bleiben und das Beste aus ihren Lebenssituationen machen. Sie empfindet und fühlt, hinterfragt ihre Gefühle und hütet ihre Geheimnisse und folgt ihrem Gewissen. Ich sehe sie bereits in ihren jungen Jahren mit den Geschwistern, die ihr anvertraut wurden, eine zweite Kindheit auszuleben. Eine unglaublich wertvolle Zeit, in der die Freiheit zum Greifen nahe scheint. Die Natur im Wald steht ihnen zur Verfügung und sie sehen die Gefahren noch nicht so, wie Erwachsenen sie zu fürchten gelernt haben. Folge dessen hat Ravan ihnen viel mehr zu bieten, bis es natürlich zu den ersten Abenteuern kommt.

Aber das ist eine andere Geschichte – vorläufig lernen wir Heniah in ihre jungen Jahren kennen, mit ihren Gedanken und Überlegungen, bis sie an ihren neuen Posten geführt wird.

Die Chroniken von Ravan

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Die Chroniken von Ravan – der Anfang !

Die ersten Schritte habe ich bereits unternommen und angefangen, sie zum Lesen in ein ebook zu packen. Wenn Ihr auf das Bild klickt, kommt die-chroniken-von-ravanihr zum Lesebuch :

Das Land von Ravan wird von einem entsetzlichen Krieg heimgesucht. In einer stürmischen Nacht ohnegleichen kommt es zu schicksalshaften Veränderungen, vor denen niemand verschont bleibt – schon gar nicht die königliche Familie.

 

 

Insgesamt sind es 4390 Wörter geworden. Ich finde es wirklich nett, dass das Büchlein bereits 14-mal heruntergeladen wurde, obwohl ich dafür noch überhaupt keine Werbung mache. Es gibt doch neugierige Leser!